Kapellenhof 6A, 91207 Lauf an der Pegnitz

Um deinen Führerschein wieder zu erlangen, musst du nicht zwangsweise komplett auf Alkohol verzichten. Jedoch gibt es Fälle und Situationen, in denen es ratsam ist, keinerlei Alkohol mehr zu trinken und die absolute Alkoholabstinenz anzustreben. Um langfristig keine Schwierigkeiten mehr aufgrund von Alkohol im Straßenverkehr zu bekommen, ist völlige Abstinenz der sicherste Weg.

abstinenznachweise

Es gibt zwei gängige Nachweisverfahren für Alkoholabstinenz. Grundsätzlich wird nur noch das Prinzip des EtG-Nachweis genutzt. EtG (Ethylglucuronid) ist ein Abbauprodukt von Alkohol, welches durch den menschlichen Stoffwechsel entsteht. Einer der Nachweismethoden ist die kontrollierte Abgabe von Urin/Harn im Labor. Wird bei mehreren, kurzfristig anberaumten Urinkontrollen kein EtG gefunden, ist das ein deutlicher Hinweis auf eine erfolgreiche Abstinenz. Du kannst damit ein halbes (vier Kontrollen) oder ein ganzes Jahr (sechs Kontrollen) Alkoholabstinenz nachweisen. Alle Kontrollen sind zufällig und müssen innerhalb von 24 Stunden absolviert werden. Achte darauf, dass die Anbieter solcher Checks die behördlichen Standards, (CTU-Kriterien) zur Anerkennung erfüllen.

Bei dem Verfahren der Urinabgabe sind zudem einige grundlegende Regeln zu beachten. So sind z. B. Urlaubstage, bzw. Tage der Nichterreichbarkeit anzumelden und sind zudem auch nur in einer bestimmten Menge zulässig. Erkundige dich bitte bei deinem MPU-Coach nach den genauen Bedingungen.

Das zweite Verfahren ist die Haaranalyse. Die Nachweise gelten jeweils rückwirkend für drei Monate. Am Testtag werden den Probanden zwei kleine Haarstränge am Hinterkopf abgeschnitten. Für einen erfolgreichen und zulässigen Test, dürfen die Haare nicht chemisch behandelt, also getönt, gefärbt oder gebleicht sein.
Achte aber auch bei den Haartests darauf, dass die Anbieter solcher Checks die behördlichen Standards (CTU-Kriterien) zur Anerkennung erfüllen.

Von vielen unseren Klienten wird die Haaranalyse als komfortabler beschrieben, weil sich die Termine der Abnahmen leichter einplanen lassen können als die Zufallstermine der Urinanalysen.

Was Abstinenz genau bedeutet erfährst du hier.

Weitere Informationen zur Abstinenz findest du hier: Drogenabstinenz

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