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Viele unserer Leser stellen ähnliche Fragen. Hier haben wir diese Fragen gebündelt und erklären, wie alles funktioniert. Vielleicht ist ja auch Ihre Frage dabei.

Häufige Fragen

Um Ihren Führerschein wieder zu erhalten, müssen Sie zunächst einen Antrag bei der Fahrerlaubnisbehörde stellen. Diese finden Sie abhängig von Ihrem Hauptwohnsitz in der Verwaltung der kreisfreien Stadt oder dem Landratsamt. Drei Monate vor dem Ablauf der Sperrfrist können und sollten Sie den Antrag stellen. Der Führerschein kann erst dann wiedererteilt werden, wenn:
  • die Sperrfrist abgelaufen ist
  • wenn Sie die MPU bestehen und damit alle Zweifel an der Eignung als Führerscheininhaber ausgeräumt sind
Die Grenze für Alkohol am Steuer liegt in Deutschland bei 0,5 Promille. Bei mehr als 1,1 Promille droht der Führerscheinentzug und ab 1,6 Promille die MPU. Die Führerscheinstelle kann eine MPU jedoch auch schon bei niedrigeren Promillewerten verlangen, wenn sie Zweifel an Ihrer Fahreignung haben, wie zum Beispiel:
  • bei einer Alkoholfahrt ab 1,6 Promille Alkohol im Blut oder
  • bei wiederholten Alkoholfahrten (schon ab 0,5 Promille)
  • wenn die begründete Annahme von Alkoholmissbrauch vorliegt
  • bei Alkoholabhängigkeit (hier ist ein sogenanntes Ärztliches Gutachten erforderlich)
Die Maßnahmen sind geregelt durch:
  • das Straßenverkehrsgesetz StVG
  • die Fahrerlaubnisverordnung FeV §13
Bei einem Alkoholverstoß in der Probezeit ordnet die Führerscheinbehörde eine Nachschulung an. Sollte Ihr Führerschein entzogen sein, so besteht unter besonderen Bedingungen die Möglichkeit einer Sperrfristverkürzung.
Es ist sinnvoll, erst dann einen Termin für Ihre MPU zu beantragen, wenn folgende Vorraussetzungen erfüllt sind:
  • Die Sperrfrist ist abgelaufen (oder aber frühestens 3 Monate vor Ablauf)
  • Sie haben inzwischen Ihr Verhalten dauerhaft geändert und sind sich Ihres Vergehens bewusst
  • Sie fühlen sich optimal und mit professioneller Hilfe auf Ihre MPU vorbereitet
Sie trauen sich zu, wieder am Straßenverkehr teilnehmen zu können, ohne sich selbst
In der Regel besteht ein MPU-Training aus 8 - 10 intensiven Einzelterminen á 60 - 90 Minuten. Im Regelfall reichen diese Termin aus, um erfolgreich an der MPU teilnehmen zu können. Sie haben aber jederzeit die Möglichkeit noch weitere Einzeltermine mit individuellem Inhalt zusätzlich zu buchen.
Das MPU-Training dauert in etwa zwei bis drei Monate. Jede Vorbereitung auf die MPU ist individuell und abhängig vom Grund des Führerscheinentzugs. Das heißt, auch in der zeitlichen Dauer kann es zu leichten Unterschieden kommen.

Unsere Trainingsinhalte und Kurse sind so konzipiert, dass sie einen breiten Querschnitt bieten, Sie mit höchster Informationsdichte versorgen und neues Verhalten in gezielten Trainings- und Übungseinheiten verankern. Durch unsere therapeutische und individualfördernde Ausrichtung sind wir jederzeit in der Lage, Sie auch in komplexen Situationen mit einer optimalen MPU-Vorbereitung zu begleiten.

Sollte eine Alkohol- oder Drogenabhängigkeit bestehen, haben Sie auch die Möglichkeit, in unserer Praxis für Psychotherapie das begleitende Therapieangebot zu nutzen. Hier können Sie die erforderlichen Schritte gehen, um ein suchtfreies Leben zu beginnen.
Erfahrungsgemäß dauert eine grundlegende und erfolgreiche Vorbereitung für die MPU ca. 8-10 Stunden. Nach dieser Zeit fühlen sich unsere Klienten im Durchschnitt optimal vorbereitet, um die Untersuchung zu meistern.

Seminargebühr für das Einzeltraining 950 Euro plus 19% Mwst. = EURO 1130,50 Einzeltraining = 8 Termine à 60 Minuten Nach vollständigem, erfolgreichem Bestehen der MPU, bekommen Sie ein Zertifikat, welches Sie Ihrer MPU-Prüfstelle vorlegen können. Sie belegen damit eine gründliche Auseinandersetzung mit der Situation, die zur MPU geführt hat.

Falls benötigt, stellen wir auch gerne Bestätigungsdokumente für laufende Gerichts- oder Verwaltungsverfahren aus, die dokumentieren, dass Sie aktuell an einer laufenden Vorbereitung und verhaltensändernden Maßnahme teilnehmen. Sollten Sie zusätzliche Einzeltrainings wünschen, sprechen Sie uns einfach an! (Preisänderungen vorbehalten). Der Preis für das MPU-Training ist ein Festpreis. Ihre Zugangsdaten für den exklusiven Onlinebereich unter www.mputraining.de bleiben in diesem Fall weiterhin gültig.

In einem Einzelgespräch mit unserem Psychologen können Sie sich intensiv mit Ihrer persönlichen Situation auseinandersetzen. Sie bekommen konkrete Hilfestellung und individuelle Vorbereitung auf Ihre MPU. Im Vorfeld erarbeiten wir mit Ihnen eine individuelle Strategie aus, damit Sie optimal vorbereitet und ohne Angst zu Ihrer MPU gehen können. Wir haben keine Patentrezepte, denn jeder Klient, jeder Fall, ist anders und erfordert ein eigenes Vorgehen.
Diese Frage lässt sich nicht in einem Satz beantworten ... Es kommt auf den Einzelfall an, was die Fahrerlaubnisbehörde anordnet. In folgenden Fällen brauchen Sie ein ärztliches Gutachten:
  • Abhängigkeiten von Stoffen, die dem Betäubungsmittelgesetz (BtmG) unterliegen
  • Einnahme von Betäubungsmitteln im Sinne des BtMG
  • missbräuchliche Einnahme psychoaktiver Arzneimittel
Außerdem kann ein ärztliches Gutachten auch bei widerrechtlichem Besitz von Betäubungsmitteln angeordnet werden. Die Fahrerlaubnisbehörde ordnet in den folgenden Fällen eine MPU (Medizinisch-Psychologische Untersuchung) an:
  • Wenn die Fahrerlaubnis aus einem der oben genannten Gründe entzogen wurde
  • Zur Klärung, ob eine Abhängigkeit vorliegt oder noch Betäubungsmittel eingenommen werden
  • Bei gelegentlichem Cannabis-Konsum. Hier wird überprüft, ob der Konsum und die Teilnahme am Straßenverkehr zuverlässig getrennt werden.
Die Fahrerlaubnisbehörde kann eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung fordern bei:
  • gelegentlicher Einnahme von Cannabis
  • um andere Zweifel auszuräumen
Bei einem Betäubungsmittelverstoß in der Probezeit ordnet die Führerscheinbehörde eine Nachschulung an. Sollte Ihr Führerschein entzogen sein, so besteht unter besonderen Bedingungen die Möglichkeit auf Sperrfristverkürzung. Vorbereitung & Training auf die MPU bei Drogenvergehen Um Ihren Führerschein wieder zu bekommen, müssen Sie einen Antrag bei der Fahrerlaubnisbehörde stellen. Diese Behörde finden Sie abhängig von Ihrem Hauptwohnsitz in der Verwaltung der kreisfreien Stadt oder dem Landratsamt. Am besten stellen Sie den Antrag mit Ablauf der Sperrfrist. Der Führerschein kann erst dann wieder erteilt werden, wenn:
  • die Sperrfrist abgelaufen ist
  • wenn Sie die MPU bestehen und damit alle Zweifel an Ihrer Eignung als Führerscheininhaber ausgeräumt sind.
Um Ihren Führerschein wiederzuerlangen müssen Sie nicht zwangsweise komplett auf Alkohol verzichten. Jedoch gibt es Fälle und Situationen, in denen es ratsam ist, keinerlei Alkohol mehr zu trinken. Um langfristig keine Schwierigkeiten mehr aufgrund von Alkhol im Straßenverkehr zu bekommen, ist völlige Abstinez der sicherste Weg. Es gibt zwei gängige Nachweisverfahren für Alkoholabstinenz.

Zum einen wird der EtG-Nachweis genutzt. EtG (Ethylglucuronid) ist ein Abbauprodukt von Alkohol. Wird bei mehreren, kurzfristig anberaumten Urinkontrollen kein EtG gefunden, ist das ein deutlicher Hinweis auf Abstinenz. Sie können damit ein halbes (vier Kontrollen) oder ein ganzes Jahr (sechs Kontrollen) Alkoholabstinenz nachweisen. Alle Kontrollen sind zufällig und müssen innerhalb von 24 Stunden absolviert werden. Achten Sie darauf, dass die Anbieter solcher Checks die behördlichen Standards zur Anerkennung erfüllen.

Das zweite Verfahren ist der Leberwerttest. Durch die4sen wird der regelmäßige und dauerhafte Konsum von Alkohol nachgewiesen bzw. ausgeschlossen. Zu diesem Zweck wird Ihnen Blut abgenommen und die Leberwerte im Labor bestimmt. Leberwerte müssen über einen Zeitraum von ca. 6-12 Monaten bei der MPU mit den Parametern GGT + CDT im Abstand von 4-6 Wochen vorgelegt werden.
Grundlage für den Nachweis einer Abstinenz ist natürlich, dass Sie wirklich abstinent sind, das heißt radikal damit aufhören, Drogen zu konsumieren. Wenn Ihnen während der angeordneten Abstinenzphase ein einziger Drogenkonsum nachgewiesen wird, führt das zur Ablehnung bei der MPU. Sie können Ihre Abstinenz durch Abgabe einer Haarprobe nachweisen. Die Nachweise gelten jeweils drei Monate.

Es gibt Tests, die sechs Monate rückwirkend zuverlässig Ihre Abstinenz nachweisen können. Diese Test sind auch zertifiziert, werden aber nicht von jeder Gutachterstelle anerkannt. Deshalb: Achten Sie darauf, dass die Anbieter solcher Checks die behördlichen Standards zur Anerkennung erfüllen.
Ja, das geht! Egal ob Alkohol oder Drogen, von der Haaranalyse bis hin zum Urintest - wir haben den richtigen Nachweis und das richtige Verfahren für Sie! Und dabei unterstützen wir Sie auch ganz praktisch, denn wir nehmen Ihnen die Terminüberwachung ab und sorgen für die richtigen Kontrollabstände.

Wir arbeiten mit der SYNLAB HOLDING GMBH zusammen, einem der renommiertesten Unternehmen für humanmedizinische Labordiagnostik. Ihre 6800 Mitarbeiter analysieren jährlich rund 300 Millionen Proben in 20 Ländern. Nartürlich verfügen sie über alle erforderlichen Zertifikate und Akkreditierungen nach DIN EN ISO/IEC 17025 für forensische Toxikologie für EtG und Drogen in Haaren und in Urin. Die Organisiation und Terminüberwachung erfolgt direkt von Ihren Trainern bzw. Ihrem Trainingsinstitut.

Für den Nachweis der Alkoholabstinenz werden Sie nach einem Zufallsprinzip kontaktiert und gebeten, innerhalb der nächsten 24 Stunden bei Ihrer Abnahmestelle zu erscheinen. Die Befunde werden direkt zu uns geschickt und zentral für Sie verwahrt und gesammelt. Die Rechnungsstellung erfolgt dann über Ihren Trainingsvertrag.
MPU Kosten nach GebOSt 451-499 Die Kosten der MPU richten sich nach der Schwere der Tat. Eine MPU wegen Drogen kostet z.B. mehr als eine MPU wegen Verkehrsverstößen. Details sind in einer Gebührenverordnung aufgeführt, der sogenannten GebOSt, die bundesweit einheitlich ist. Der TÜV Rheinland gibt folgende Kosten an:
  • MPU wegen einer oder mehrerer Alkohol Auffälligkeiten: 383,18 Euro
  • MPU wegen Punkten im Straßenverkehr (ohne Auffälligkeiten): 332,01 Euro
  • MPU wegen Alkoholauffälligkeit und Punkten im Straßenverkehr: 546,21 Euro
  • MPU wegen Drogenauffälligkeit: 335,50 Euro
  • MPU wegen Straftat/en: 332,01 Euro
  • MPU wegen Drogenauffälligkeit und Punkten: 698,53 Euro
  • MPU wegen Drogen und Alkoholauffälligkeit: 724,12 Euro
Quelle: TÜV Rheinland (Stand 2007) Alle Angaben ohne Gewähr. Irrtümer vorbehalten. Die Gebühren - Kosten zur MPU ergeben sich aus der Gebührenverordnung für Maßnahmen im Straßenverkehr (GebOSt) gem. der letzten veröffentlichten Fassung im Bundesgesetzblatt (Gebührennummern 451-499)
Vermutlich haben Sie mit Ihrem Bescheid ein Formular bekommen, das Sie dazu auffordert, eine Begutachtungsstelle zu nennen. Ihre Unterlagen werden vom Amt an die benannte Begutachtungsstelle geschickt. Von dort werden Sie über die weiteren Schritte informiert. Prinzipiell müssen Sie die geforderte Gebühr bezahlen, daraufhin bekommen Sie einen Termin für Ihre MPU genannt.
Ja natürlich, das ist Ihr gutes Recht. Wenn Sie allerdings Ihre Fahrerlaubnis behalten bzw. wieder bekommen möchten, brauchen Sie ein positives Ergebnis der MPU
Ja, das können Sie: Der Antrag auf Neuerteilung der Fahrerlaubnis kann 3 Monate vor Ablauf der Sperrfrist gestellt werden. Das macht allerdings nur Sinn, wenn die individuellen Vorraussetzungen, wie Abstinenz, Therapie oder sonstige Maßnahmen bereits zu einer stabilen, dauerhaften Veränderung Ihres Verhaltens geführt haben.
Nein, alte Gutachten müssen nicht abgegeben werden. Nur Gutachten, die amtskundig sind, d.h. in Ihrer Akte liegen, findet der neue Gutachter in Ihren Unterlagen. Deshalb gilt: Wenn Sie Ihr negatives Gutachten (sinnvollerweise) nicht an das Amt schicken, wird der Gutachter keinerlei Kenntnis von diesem negativen Gutachten haben.
Um einen Termin zu bekommen, müssen: 1. Ihre Unterlagen in der Begutachtungsstelle eingetroffen sein. 2. Sie die Gebühr für die MPU bezahlt haben. Im Regelfall müssen Sie mit ca. 14 Tagen Wartezeit für einen MPU-Termin rechnen.
Gehen Sie davon aus, dass Sie ein Jahr abstinent leben müssen — nach erfolgreich abgeschlossener Entwöhnungsbehandlung und/oder Therapie. Denn die Therapiebescheinigung ist noch kein Beweis dafür, dass jemand abstinent ist.

Den Gutachter interessieren darüber hinaus die Maßnahmen, die getroffen wurden, um ein konsumfreies Leben zu ermöglichen (z.B. Trainieren von alternativem Verhalten, stabilisierendes Training usw.) Um zu bescheinigen, dass Sie über einen längeren Zeitraum ohne Alkohol oder Drogen gelebt haben, brauchen Sie für die MPU einen zertifizierten Abstinenznachweis.
Ja und nein. Ja, denn wenn bei 1,6 Promille ein Fahrzeug geführt wird, gilt das als Indiz, dass eine Alkoholgewöhnung besteht. Jemand ohne Alkoholgewöhnung wäre nämlich mit diesem Wert nicht in der Lage, ein Fahrzeug oder ein Fahrrad zu fahren.

Bei einer Alkoholgewöhnung kann Ihnen ein Fachmann helfen; sehen Sie sich zusammen Ihren Alkoholkonsum genau an, sprechen Sie darüber und arbeiten Sie konkrete Schritte aus. Nein! Wenn Sie die Vorbereitungszeit gut nutzen und eine ausreichende Auseinandersetzung mit Ihrem Konsumverhalten nachweisen, können Sie die MPU bestehen.
Nein, negative Gutachten müssen der Behörde nicht vorgelegt werden.
Betrachten Sie eine solche Aufforderung als Chance. Wenn der Guatchter in seinem Gutachten eine Kursempfehlung ausspricht, bedeutet dies, dass Sie nach Kursteilnahme wieder für geeignet erachtet werden, ein Kraftfahrzeug zu führen. Wenn Sie diesen Kurs nicht besuchen, werden Sie Ihre Fahrerlaubnis nicht wiederbekommen und damit erneut zur MPU antreten müssen um Ihre Fahrerlaubnis wieder zu bekommen.